Trennungsangst gehört zu den häufigsten und zugleich belastenden Verhaltensproblemen beim Hund. Viele Hunde leiden, wenn sie allein gelassen werden. Typische Anzeichen sind Unruhe, Jaulen oder Bellen, Zerstörungen im Haus oder unsauberes Verhalten. Für Hund und Mensch bedeutet das großen Stress – aber es gibt Hilfe.

Der folgende Selbsteinschätzungstest dient lediglich als grobe Orientierung für Hundebesitzer:innen. Er kann Hinweise auf mögliche Trennungsangst geben, ersetzt jedoch keine individuelle tierärztliche Diagnose und auch keine professionelle verhaltenstherapeutische Beratung.

Bitte beachten Sie: Bei Hunden, die vor allem depressive oder zurückgezogene Verhaltensweisen zeigen, liefert der Test oft keine zuverlässigen Ergebnisse. Sollten Sie unsicher sein oder deutliche Auffälligkeiten beobachten, wenden Sie sich bitte an eine:n Tierärzt:in mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie.


Selbsteinschätzungstest Trennungsangst

Für interessierte Kolleg:innen steht hier eine ausführlichere Schriftfassung meines Beitrags zum Thema Trennungsangst beim Hund aus dem Tagungsband des 39. Tierärztekongresses in Salzburg zum Download bereit. Diese Version enthält zusätzliche wissenschaftliche Hintergründe und praxisnahe Hinweise, die im Tagungsband selbst nur verkürzt Platz fanden.

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Erste Hilfe bei Trennungsangst

Viele Hunde geraten in echte Panik, wenn sie allein bleiben sollen. Für Halter:innen ist das belastend – und oft weiß man gar nicht, wo man anfangen soll.

Damit du sofort handlungsfähig bist, habe ich ein Merkblatt „Erste Hilfe bei Trennungsangst“ erstellt.
Es zeigt dir die wichtigsten Sofortmaßnahmen, erklärt, warum „da muss er durch“ keine Lösung ist, und gibt dir Sicherheit für den Alltag.

Erste Hilfe bei Trennungsangst